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Meerschweinchenzucht

Meerschweinchenzucht


Wie auch bei allen anderen Nagetieren gilt, nur züchten, wenn man die Jungtiere auch in pflegende Hände abgeben kann. Pro Wurf können bis zu sechs Jungen geboren werden und diese brauchen ein Zuhause.



Risiko
Bei manchen Meerschweinchen Rassen herrscht ein erhöhtes Risiko beim züchten. Vor allen Dingen die Langhaartiere neigen zum vererben von Krankheiten. Man sollte diese also nur verpaaren, wenn man den Stammbaum kennt und ausschließen kann, dass sich ungewollte Züchtungsfehler weiter vererben. Fehler und Erbkrankheiten, die auftreten können, reichen von Totgeburten bis hin zu Zahnfehlstellungen, Augenproblemen und Stoffwechselerkrankungen. Tiere, die solche Missbildungen aufweisen, sollten nicht verpaart werden.

Paarung und Trächtigkeit
Alle zwei bis drei Wochen ist ein Meerschweinchenweibchen empfänglich. Ist ein potentes Männchen in der Nähe, wird es schnell zur Paarung kommen. Ist eine Meerschweinchendame schwanger, sollte man darauf achten, dass man das Männchen vier Wochen vor der Geburt aus dem Käfig oder Gehege entfernt. Schon wenige Stunden nach der Geburt könnte das Meerschweinchen wieder gedeckt werden.

68 Tage dauert die Trächtigkeit. Oft erkennt man erst in den letzten zwei Wochen, dass das Tier wirklich schwanger ist. Vorher gibt es kaum Anzeichen. In der Zeit der Trächtigkeit sollte man Veränderungen für das Tier vermeiden. Stress führt zu Fehlgeburten. Zudem leiden Meerschweinchenmütter häufig unter einem erhöhtem Eiweiß-, Mineral-, und Vitaminbedarf. Dem sollte mit extra viel Grünfutter und Knollenfrüchten entgegengewirkt werden.

Geburt und Aufzucht
Meerschweinchen bekommen ihre Jungen im Sitzen. Sie bauen kein Nest, sondern suchen sich eine ruhige Ecke, in der sie im Abstand von 10-15 Minuten die Jungen zur Welt bringen. Jedes wird abgenabelt und von der Eihaut befreit. Liegt eine Meerschweinchendame zur Geburt auf der Seite, ist dies ein Zeichen von Krankheit und man sollte das Tier zu einem Tierarzt bringen.

Die Jungen kommen fast voll entwickelt zur Welt. Schon wenige Stunden nach der Geburt erkunden sie das Gehege und knabbern am ersten Grünfutter. Gesäugt werden sie nur die ersten zwei bis drei Wochen und können nach vier bis sechs Wochen von der Mutter getrennt werden. Die Männchen sollte man eher von der Mutter trennen, als die Weibchen.



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